Diagnose und Klassifikation

Symptome

Symptome bei Diagnosestellung

Auch wenn ein Nierenkrebs in der Regel asymptomatisch ist, berichtet doch einer von zehn Betroffenen über Beschwerden wie Flankenschmerzen oder Blut im Urin. Dies kann bedeuten, dass die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Einige Patienten leiden auch an sogenannten paraneoplastischen Syndromen. Dabei reagiert der Körper auf jegliche Art von Krebserkrankungen mit Symptomen wie Bluthochdruck, Gewichtsverlust, Fieber, Blutarmut, Verlust an Muskelmasse oder Appetitlosigkeit. Häufiger zeigen sich bei Nierenkrebs Veränderungen der Leberenzyme und Blutplättchen, die meist bei Laboruntersuchungen auffallen und keinerlei Beschwerden verursachen.

Knochenschmerzen oder anhaltender Husten können Zeichen einer Ausbreitung der Krebszellen im Körper sein, einer sogenannten Metastasierung.

Fachbegriffe, die Ihr Arzt verwenden könnte:

  • Gutartiger Tumor: Der Tumor breitet sich nicht auf andere Organe aus.
  • Bösartiger Tumor: Krebsartiges Wachstum, das entweder stetig oder in Schüben voranschreitet.
  • Bösartige Tumoren: können sich im ganzen Körper ausbreiten (metastasieren).
  • Metastasierung: Ein Tumor hat sich in andere Organe oder Lymphknoten ausgebreitet.
  • Renal: Die Niere betreffend.