Diagnostik und Klassifikation des Prostatakrebses

PSA-Test

PSA Test

Prostatakrebs ist im Allgemeinen asymptomatisch, aber es gibt mehrere bekannte Risikofaktoren: fortschreitendes Alter, Fälle von Prostatakrebs in der Familie und Ihr ethnischer Hintergrund. Wenn Sie ein erhöhtes Prostatakrebsrisiko haben, kann Ihr Arzt einen Test empfehlen, der den Spiegel des Prostataspezifischen Antigens (PSA) in Ihrem Blut misst. Dieser ist auch als PSA-Test bekannt.

Der Hauptvorteil des PSA-Tests ist, dass Männer mit einem höheren Prostatakrebsrisiko regelmäßig untersucht werden. Das bedeutet, dass Tumoren früher gefunden werden können, was eine größere Heilungschance mit sich bringt.

Der Hauptnachteil des PSA-Tests ist, dass damit auch Tumore gefunden werden, die keine relevanten Gesundheitsprobleme verursacht hätten. Diese Tumore zu behandeln, kann zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Eine Krebsdiagnose kann auch zu Angst und Stress führen. Um eine sogenannte Übertherapie zu vermeiden, sprechen sich einige Urologen gegen ein Prostatakrebs-Screening mit regelmäßigen PSA-Tests aus.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Vor- und Nachteile des PSA-Tests und ob er für Sie zu empfehlen ist.