CT-Urografie

Wass ist CT-Urografie?

Die Computertomographische Urografie (CT-Urografie) liefert Ihrem Arzt Informationen über mögliche Tumoren in den Nieren oder Harnleitern sowie Informationen über die Lymphknoten und Bauchorgane. Die Untersuchung dauert etwa zehn Minuten und setzt Röntgenstrahlen ein. Es handelt sich um eine präzise bildgebende Technik zur Krebsdiagnostik im Harntrakt.

Behandlung

Die CT-Urografie ist nicht-invasiv, es werden also keine Instrumente in Ihren Körper eingeführt. Ein Kontrastmittel wird über eine Vene in den Körper gespritzt, um die Sichtbarkeit bestimmter innerer Körperteile und Bahnen während des CT-Scans zu verbessern. Für diese Untersuchung müssen Ihre Nieren normal funktionieren. Deshalb wird vor dem CT-Scan eine Blutprobe entnommen, um Ihre Nierenfunktion zu untersuchen. Machen Sie sich bewusst, dass das Kontrastmittel allergische Reaktionen auslösen kann. Bitte informieren Sie deshalb Ihren Arzt, ob Sie in der Vergangenheit irgendeine allergische Reaktion hatten. Falls Sie Medikamente zur Behandlung eines Diabetes mellitus einnehmen, kann der Arzt Ihnen raten, die Einnahme für einige Tage zu unterbrechen.

Sollte die CT-Urografie einen Tumor im Harntrakt zeigen, wird Ihr Arzt eine Biopsie zur Sicherung der Diagnose empfehlen. Die Biopsie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine kleine Gewebeprobe zur weiteren Untersuchung entnommen wird. Eine Blasenbiopsie wird durch ein Endoskop unter Vollnarkose (Kombination von intravenösen Medikamenten und inhalierten Gasen, die Sie in einen „Schlaf“ versetzen), oder lokaler/epiduraler Anästhesie durchgeführt.

Die CT-Urografie kann keine kleinen oder oberflächlichen Tumoren (CIS) entdecken. Bei einem Verdacht auf kleine oder oberflächliche Tumoren sind weitere Tests erforderlich.