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Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz, abhängig davon, wie und wann Sie Urin verlieren. Dies hängt damit zusammen, welcher Teil des unteren Harntrakts betroffen ist (Abb. 1a und 1b).

Abb. 1a: Der untere Harntrakt des Mannes.
Abb. 1a: Der untere Harntrakt des Mannes.
Abb. 1b: Der untere Harntrakt der Frau.
Abb. 1b: Der untere Harntrakt der Frau.

Stressinkontinenz

Eine Stressinkontinenz (SUI) bedeutet, dass Sie während bestimmter Aktivitäten Urin verlieren, z.B. beim:

  • Husten, Niesen oder Lachen
  • Sportlichen Aktivitäten wie Rennen oder Springen
  • Heben schwerer Lasten wie Einkaufstaschen

Das passiert, weil diese Aktivitäten den Druck auf Ihre Harnblase erhöhen. Ihre Harnröhre oder der Schließmuskel können dem Druck der gefüllten Harnblase dann nicht mehr widerstehen und Sie verlieren Urin.

Dranginkontinenz

Bei der Dranginkontinenz (UUI) verspüren Sie eine plötzliche Notwendigkeit zu urinieren, die Sie nicht aufschieben können. Die Blasenmuskulatur zieht sich zusammen und Sie müssen gegen Ihren Willen wasserlassen.

Mischinkontinenz

Harninkontinenz mit Symptomen sowohl der Stressinkontinenz als auch der Dranginkontinenz. Ihr Arzt kann bei Ihnen auch eine Mischinkontinenz feststellen, wenn Sie unter Symptomen sowohl der Stressinkontinenz als auch der Dranginkontinenz leiden.

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