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Was ist Prostatakrebs?

Prostatakrebs ist ein bösartiger Tumor in der Prostata. Es gibt mehrere Stadien von Prostatakrebs. Ihre Behandlung und Erfahrung hängt von den spezifischen Merkmalen des Tumors und der Expertise Ihres Behandlungsteams ab.

Diese Seite enthalt allgemeine Informationen über Prostatakrebs, Diagnostik und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, was in Ihrer individuellen Situation am besten ist.

Die meisten Prostatakrebse entwickeln sich langsam und verursachen keine Symptome. Ein schnell wachsender Prostatakrebs ist weniger üblich. Das Risiko, einen Prostatakrebs zu bekommen, steigt mit zunehmendem Alter. Das durchschnittliche Alter für die Diagnose eines Prostatakrebses ist 69.

Wegen der Fortschritte bei den diagnostischen Instrumenten und der gestiegenen Lebenserwartung werden heute mehr Prostatakrebse entdeckt. Prostata Krebs ist der häufigste Krebs älterer Männer in Europa. Die Überlebensrate bei Prostatakrebs ist in Europa relativ hoch und steigt noch immer.

Erkrankungsstadien

Es gibt verschiedene Stadien des Prostatakrebses. Wenn der Tumor auf die Prostata beschränkt ist und sich nicht ausgebreitet hat, spricht man von einem lokal begrenzten Prostatakrebs. Bei eInem lokal fortgeschrittenen Prostatakrebs ist der Tumor über die Prostata hinausgewachsen in umliegende Gewebe wie die Samenbläschen, den Blasenhals oder Lymphknoten um die Prostata herum. Ärzte sprechen von einer metastasierten Erkrankung, wenn sich der Krebs entweder auf entfernte Lymphknoten oder auf andere Organe ausgebreitet hat.

Die Rolle von Hormonen beim Zellwachstum des Prostatakrebses

Ein Tumor entwickelt sich, wenn Zellen anfangen, schneller als normal zu wachsen. Das Wachstum der Prostatakrebszellen steht in Verbindung mit den als Androgene bezeichneten männlichen Sexualhormonen. Testosteron ist das wichtigste Androgen. Androgen werden fast ausschließlich in den Hoden produziert.

Stand der Informationen: Januar 2015

Diese Informationen wurden von der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) in Zusammenarbeit mit der EAU-Sektion für Uro-Onkologie (ESOU), den Jungen Akademischen Urologen (YAU), der Europäischen Gesellschaft der Urologiepflege (EAUN) und Europa Uomo erstellt.

Die Inhalte dieser Informationen stimmen mit den Leitlinien der EAU überein.

Mitwirkende Autoren:

  • Dr. Roderick van den Bergh Utrecht, Niederlande
  • Prof. Dr. Zoran Culig Innsbruck, Österreich
  • Prof. Dr. Louis Denis Antwerpen, Belgien
  • Prof. Bob Djavan Wien, Österreich
  • Mr. Enzo Federico Triest, Italien
  • Mr. Günter Feick Pohlheim, Deutschland
  • Dr. Pirus Ghadjar Berlin, Deutschland
  • Dr. Alexander Kretschmer München, Deutschland
  • Prof. Dr. Feliksas Jankevičius Vilnius, Litauen
  • Prof. Dr. Nicolas Mottet Saint-Étienne, Frankreich
  • Dr. Bernardo Rocco Mailand, Italien
  • Ms. Maria Russo Orbassano, Italien
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