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Warum werden Urachustumore klassifiziert?

Die Einteilung (Klassifikation) nach Krebsstadien hilft bei der Behandlungsplanung und der Vorhersage des weiteren Verlaufs (Prognose). Die Behandlungsstrategie und die Prognose werden beeinflusst durch:

  • die Zelltypen im Tumor (Histologie)
  • die Tumorgröße und den Befund, ob er sich auf benachbarte Organe oder Gewebe ausgebreitet hat (lokal fortgeschritten)
  • dem Befund, ob sich Krebszellen auf andere Organe oder Gewebe ausgebreitet haben (Metastasen)

Hat jeder Menschen einen Urachus?

Ja, vor der Geburt haben wir alle einen Urachus. Bei den meisten Menschen bildet er sich noch vor der Geburt zurück, doch etwa jeder Dritte kommt mit Resten des Urachus auf die Welt. Diese verbliebenen Zellen degenerieren innerhalb des ersten Lebensjahres. Bleibt von dem Urachus eine größere Struktur erhalten, führt er oft zu Beschwerden und wird meist in der frühen Kindheit entdeckt und entfernt. Existiert der Urachus weiter, ohne Symptome zu verursachen, oder sind nur noch mikroskopisch kleine Überbleibsel vorhanden, kann sich in seltenen Fällen über Jahrzehnte eine Krebserkrankung entwickeln.

Ist das Urachuskarzinom erblich?

Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand ist es nicht erblich.

Gibt es Früherkennungsuntersuchungen für das Urachuskarzinom?

Nein. Das Urachuskarzinom ist sehr selten (etwa 1:1.000.000), so dass es keinen Sinn macht, entsprechende Reihenuntersuchungen einzuführen.

Was tun, wenn mein Urachuskarzinom nicht geheilt werden kann?

Manchmal ist eine vollständige Genesung vom Urachuskarzinom nicht möglich. Wenn die Behandlung nicht länger erfolgreich ist, kann Ihnen eine palliative Therapie angeboten werden, um Ihr Leben zu erleichtern. Die Palliativmedizin hat das Ziel, Ihre Beschwerden zu reduzieren und Ihre Lebensqualität aufrechtzuerhalten.

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