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In den meisten Fällen ist ein Nierenkrebs asymptomatisch. Das heißt, es gibt keine typischen Beschwerden, die klar auf ihn hinweisen. Die meisten Nierentumoren werden zufällig bei einer Ultraschall-, MRT- oder Röntgenuntersuchung gefunden, die aus ganz anderem Anlass durchgeführt wird, zum Beispiel bei unklaren Rückenschmerzen.

Auch wenn ein Nierenkrebs in der Regel asymptomatisch ist, berichtet doch einer von zehn Betroffenen über Beschwerden wie Flankenschmerzen oder Blut im Urin. Dies kann bedeuten, dass die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Einige Patienten leiden auch an sogenannten paraneoplastischen Syndromen. Dabei reagiert der Körper auf jegliche Art von Krebserkrankungen mit Symptomen wie Bluthochdruck, Gewichtsverlust, Fieber, Blutarmut, Verlust an Muskelmasse oder Appetitlosigkeit. Häufiger zeigen sich bei Nierenkrebs Veränderungen der Leberenzyme und Blutplättchen, die meist bei Laboruntersuchungen auffallen und keinerlei Beschwerden verursachen.

Knochenschmerzen oder anhaltender Husten können Zeichen einer Ausbreitung der Krebszellen im Körper sein, einer sogenannten Metastasierung.

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