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Prostatakrebs ist ein bösartiger Tumor in der Vorsteherdrüse (Prostata). Er ist die häufigste Form von Krebs unter älteren Männern. Es gibt verschiedene Therapieverfahren zur Behandlung eines örtlich begrenzten Prostatakrebses. Zwei der gebräuchlichsten sind die radikale Prostatektomie und die Strahlentherapie. Diese Behandlungsverfahren können die sexuelle Gesundheit beeinträchtigen, und Männer leiden nach der Therapie häufig unter einer erektilen Dysfunktion (ED).

Warum führt die Prostatakrebstherapie oft zu Erektionsstörungen?

Die Prostata sitzt direkt unterhalb der Blase und ist von Nerven und Blutgefäßen umgeben. Diese Nerven und Blutgefäße werden für eine normale Erektion benötigt. Es wurde viel geforscht, um den Verlauf der Nerven zu verstehen und Wege zu finden, sie bei der Operation oder anderen Behandlungsverfahren nicht zu verletzen.

Werde ich nach der Behandlung normale Erektionen haben können?

Das Risiko einer ED nach der Behandlung des Prostatakrebses hängt von dem chirurgischen Verfahren oder der Art der Strahlentherapie ab, die Ihr Arzt einsetzt, aber auch von:

  • Ihrem Alter
  • Ihrer Statur
  • Ihrer Krankheitscharakteristik
  • Ihrer sexuellen Gesundheit vor der Therapie

Zu möglichen Behandlungsverfahren lesen Sie bitte das Kapitel „Behandlung der ED“.

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