Zystoskopie

Wass ist Zystoskopie?

Die Blasenspiegelung (Zystoskopie) ist die wichtigste Untersuchung bei der Diagnostik des Blasenkrebses. Sie ermöglicht Ihrem Arzt den Blick in das Innere Ihrer Blase und Harnröhre durch ein dünnes, beleuchtetes Rohr, das Zystoskop.

Behandlung

Nach Betäubung der Harnröhre wird das Zystoskop, ein flexibles Instrument mit einer Kamera an der Spitze, in die Harnröhre und die Blase eingeführt. Sie können dabei einen Drang zum Wasserlassen verspüren. Sollte ein Tumor erkennbar sein oder eine Probe von Spülflüssigkeit aus der Blase bösartige Zellen enthalten, müssen weitere Untersuchungen erfolgen.

Kleine Biopsien können mit dem Zystoskop ggf. sofort entnommen werden. Größere Biopsien oder die Entfernung von Tumoren (auch Transurethrale Resektion eine Blasentumors (TURBT) genannt) müssen unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie durchgeführt werden.

Ein Carcinoma-in-situ (CIS) wird mit einer Kombination aus Zystoskopie, Urinzytologie und der Auswertung mehrerer Blasenbiopsien oder Biopsien unter einer erweiterten Zystoskopie mit violettem Licht (siehe auch Photodynamische Diagnostik) diagnostiziert.

Nach behandlung

Nach der Untersuchung können Sie für einige Tage etwas Blut im Urin haben. Durch das Trinken von zusätzlichen 500 ml pro Tag (etwa zwei Gläsern Wasser) können Sie den Urin verdünnen und helfen, das Blut auszuschwemmen. Sie können auch Schmerzen beim Wasserlassen oder einen häufigeren oder verstärkten Harndrang verspüren. Diese Kurzzeiteffekte treten nur vorübergehend auf. Halten sie länger als 3-5 Tage an, könnten Sie unter einer Harnwegsinfektion leiden und sollten Ihren Arzt informieren.